
"Bei Fragen sprechen Sie mich an"
André Haverkamp
Anne-Frank-Straße 5
48346 Ostbevern
AndreHaverkamp@gmail.com
015110755725
Mitglied im
Ausschuss für Wirtschaft, Planung und Umwelt, Stellvertretendes Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
Sie haben mich bei der Kommunalwahl mit dem besten Ergebnis aller FDP Kandidaten im Kreis Warendorf unterstützt. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich. Ich versuche Ostbevern in den nächsten 5 Jahren auch in Ihrem Sinne im Kreis Warendorf zu vertreten. In Zukunft möchte ich Sie auf dieser Seite regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Kreistag informieren. Wenn Sie Fragen oder Probleme haben, sprechen Sie mich an. Ich werde dann versuchen Ihnen umgehend zu helfen.
*Andre Haverkamp neuer sachkundiger Bürger im Kreistag*
"Ich freue mich, dass meine Kreistagsfraktion mich für den wichtigen Ausschuss "Wirtschaft, Planung und Umwelt" als sachkundiger Bürger bestellt hat", so Andre Haverkamp. Der junge FDP Ratsherr im Rat der Gemeinde Ostbevern wurde kürzlich bei der konstituierenden Sitzung der neuen FDP Kreistagsfraktion mit dieser Aufgabe betraut. Sicher spielte dabei auch eine Rolle, dass die Kreistagsfraktion jungen Nachwuchskräften eine Chance geben möchte und Haverkamps kreisweit bestes FDP Wahlergebnis von 19,4 % für den Kreistag damit honoriert werden konnte. Die Kreistagsfraktion hatte sich zu dieser Sitzung am 30.Oktober am Flughafen Münster - Osnabrück getroffen. Neben der Diskussion mit dem Flughafenchef Gerd Stöwer zu einem geplanten Neubau des Flughafens Twente stand die Ausschussbesetzung für den Kreistag auf der Tagesordnung. Haverkamp will sich neben der Interessenvertretung Ostbeverns im Kreis hauptsächlich in seinem Ausschuss um die Breitbandversorgung im ländlichen Raum - im Besonderen für Brock - kümmern. Ebenso will er mit dazu beitragen, dass der Kreis Warendorf als erster Kreis in Deutschland den European Energy Award erhält. "Was in Ostbevern bereits geschafft wurde, ist doch wohl zum Wohle der Umwelt auch im Kreis zu schaffen", so der FDP Ratsherr.
*Strautmann**: Twente weiter im Blick*
Die neue FDP-Kreistagsfraktion suchte sich für ihre erste Sitzung unter Leitung des alten und neuen Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus Strautmann einen besonderen Tagungsort, den Flughafen Münster-Osnabrück aus. Jedoch "nicht weil die FDP nach dem guten Wahlergebnis abzuheben drohe", wie der frisch gewählte stellvertretende Fraktionsvorsitzende Markus Diekhoff betonte, sondern weil Flughafenchef Gerd Stöwer Klaus Strautmann und seine Fraktion, nach zuletzt deutlich gewordener Kritik an einem eventuell bevorstehenden Subventionswettlauf mit dem geplanten Flughafen Twente in den Niederlanden, zu einem Gespräch eingeladen hatte.
Für den Fall, dass die Niederländer grünes Licht für Twente geben sollten, stellt sich für Strautmann auch die Frage nach dem Sinn der Zusammenarbeit in der EUREGIO, die auch gegründet wurde um solche Doppelstrukturen zu vermeiden. "Die Flughäfen in der Region sind keine freien Unternehmen, sondern werden durch Steuergelder finanziert“, kritisiert Strautmann. Daher führten zu viele Flughäfen in der Region nicht zu einer gesunden Konkurrenz, sondern zu einem ruinösen Subventionswettlauf. „Die Leute fliegen doch nicht öfter, nur weil in Zukunft vier Flughäfen in der Nähe sein könnten“, so der FDP-Politiker. Die Situation mit den Flughäfen Dortmund, Paderborn und dem FMO zeige doch bereits, dass zu große freie Kapazitäten an den Flughäfen zu einem Subventionswettrennen führten. So wurde der Betrieb des Flughafens Dortmund in der Vergangenheit mit bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr bezuschusst.
Der FMO- Geschäftsführer Professor Stöwer betonte, dass die Würfel für Twente noch lange nicht gefallen seien. "Wir werben noch immer dafür, dass die Niederländer sich am FMO beteiligen, statt 55 km weiter einen Konkurrenzflughafen zu subventionieren". Für den FMO ginge es zudem trotz der Wirtschaftskrise bergauf. "Zwar gibt einen kleinenes wie auf allen Flughäfen einen Einbruch bei den Passagierzahlen, jedoch konnten wir alle Flugstrecken halten und sogar neue, wichtige Verbindungen dazu gewinnen", freut sich Stöwer. Die in den letzten Jahren auf die Bilanz drückende Konkurrenz durch den Flughafen Dortmund habe sich hingegen etwas entspannt. "Die haben sehr viele Strecken wieder verloren. Außerdem wird sichmuss man sich fragen, wie lange sich die Stadt die massiven Subventionen wohl in Zukunft nicht mehr leisten könnennoch leisten kann", erklärt Stöwer, der stolz darauf ist, dass die Anteilseigener des FMO, wozu auch der Kreis Warendorf gehört, in den letzten 10 Jahren keine Verluste des FMO ausgleichen mussten. "Das hat der FMO, trotz der Krise, aus eigenen Mitteln getragen", bestätigte auch Strautmann, der versicherte, dass die FDP-Kreistagsfraktion auch weiterhin hinter dem FMO stehe, aber die Entwicklung in Twente im Auge behalten werde.
Einstimmig haben sich die zehn Jurymitglieder für einen Gewinner ausgesprochen. Allerdings: Wer den Klimaschutzpreis des Kreises Warendorf nun erhalten wird, will die Verwaltung noch nicht verraten. Das Geheimnis soll erst während der Preisverleihung am 14. Juni (Freitag) gelüftet werden.
Kreis Warendorf. Die Jurymitglieder hatten keine leichte Aufgabe.15 Bewerbungen um den Klimaschutzpreis galt es zu bewerten. Erstmals hatte der Kreis den Preis ausgeschrieben und mit einemPreisgeld von insgesamt 2000 Euro dotiert. „Es sind viele sehr interessante Beiträge dabei. Sie decken ein großes Spektrum ab und zeigen, wie sich Bürger in konkreten Projekten für den Klimaschutz einsetzen möchten oder schon aktiv sind“, berichtete Umweltdezernent Friedrich Gnerlich laut Mitteilung. Die Jury, der Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt und Planung des Kreistags sowie Vertreter der Kreisverwaltung angehörten, kam am Ende zu einem einstimmigen Ergebnis. Aus fast allen Städten und Gemeinden hatten sich Gruppen und einzelne beteiligt. Die meisten Bewerbungen waren erst in den letzten beiden Wochen vor Abgabeschluss eingegangen. Wie erwartet, teilen sich mehrere Bewerber das Preisgeld. Es gebe aber einen ersten Preis für einen besonders hervorzuhebenden Beitrag, wie es heißt. Den Klimaschutzpreis verleiht der Kreis Warendorf, umdas Engagement der Bürger auf diesem Gebiet zu fördern. Das Thema steht auch beim „European Energy Award“ im Mittelpunkt, den der Kreis als erster deutscher Landkreis in diesem Jahr erhält.
Bericht Hallo vom 16.05.2010
André Haverkamp (ganz rechts) bei der Sitzung der Klimapreis Jury im Kreishaus in Warendorf